In geführten Yogakursen turnt der Lehrer einzelne Asanas vor oder erklärt sie mit Worten und Ihr versucht diese nachzuahmen.
In den Mysore Stunden beim Ashtanga Yoga übt ihr jeden Tag bestimmte Asanas und trotz liebevoller Korrektur Eures Lehrers schleifen sich „Eigenheiten“ in Eure Praxis ein.

Wie oft habt Ihr Euch beim Yoga üben bei einzelnen Asanas immer mal wieder gefragt ob das gesund und anatomisch richtig ist, was ihr da macht.
Vielleicht fühlte sich die ein oder andere Asana im Nachhinein gar nicht gut an.

Wie oft habt Ihr Euch gefragt, was will diese oder jene komische Asana von mir, warum mache ich das überhaupt.

Diese und andere Fragen wollen wir mit Euch in diesem Workshop klären.

Dieser Workshop ist für alle Yogis und Yoginis, die ein tieferes Verständnis für die immer wieder vorkommenden üblichen Asanas bekommen wollen, dafür müsst Ihr keine Ashtanga Yogis sein, denn Uttanasana, Trikonasana, Virabhadrasana, Parvsakonasana, Paschimottanasana um nur ein paar Asanas zu nennen, kommen auch in allen anderen Yogatraditionen vor.
Tu Dir was Gutes und richte Dich neu aus, für Deine tiefere, gesündere, anatomisch sinnvollere Praxis.
Der Kurs ist auf maximal 10 Teilnehmer begrenzt.

Sonntag 09.12.2018
14:30 bis 16:30 Uhr
Kosten 30,-€

Wir freuen uns auf Euch und Eure Fragen.

Schicke Deinen Schweinhund auf die Matte

Der Herbst ist wie geschaffen um sich seinem Schweinehund zu ergeben
Dunkelheit, Nässe und Kälte sind Grundnahrungsmittel für ihn.
Das beste Mittel dagegen ist den Schweinehund auf die Matte zu schicken.
Nimm Deinen Schweinehund mit zum Ashtanga und verwandele ihm einfach in einen herabschauenden Hund.
Schwupps ist er weg!

UNSER EINSTIEGSMODELL FÜR ALLE SCHWEINEHUNDBESITZER:

SO 04.11.2018 – UM 14:30 UHR
2 STUNDEN EINFÜHRUNGSWORKSHOP + 1 PROBEMONAT
ZUM YOJO YOGA EINSTIEGSPREIS VON 55 EURO

ANMELDUNG UND FRAGEN UNTER
info@yojoyoga-hamburg.de

Ashtanga Yoga ist der Ursprung aller Vinyasa Yoga Stile.
Diese ausgesprochen sportlich, dynamische Trainingsmethode dehnt und stärkt nahezu jeden einzelnen Muskel im Körper, Flexibilität und Balance werden verbessert, Ausdauer und Lungenvolumen deutlich erhöht. Durch das fließende Aneinanderreihen der einzelnen Übungen wie an einer Mala kommt es zu einem meditativen Bewegungsfluss welcher sich vorteilhaft auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Ashtanga Yoga ist das rundum Programm für Körper und Geist. Die positiven Effekte dieser intensiven Praxis wirst du sofort spüren. Keine Sorge, gerade weil diese Praxis so wunderbar intensiv ist, wird in unseren Klassen niemand überfordert. Es geht nicht um Talent und Leistung, sondern um die Hingabe an eine zu bewältigende Praxis. Ashtanga Yoga wird weltweit immer in dem gleichen System des MYSORE Stil, Einzelunterrichts in der Gruppe gelehrt. Wenn du dieses System einmal verinnerlicht hast, wirst Du Dich weltweit in jedem Ashtanga Studio zuhause fühlen und dort üben können.

Komm vorbei und begib Dich mit uns auf Deine Reise in die Welt des Ashtanga Yoga!

Vor kurzem illustrierte ich einen unser Beginner Workshops mit einem Foto welches meinen Kollegen Holger in Titibasana zeigt.

Prompt bekam ich ein paar nicht so nette Kommentare zu diesem Bild in Verbindung mit einem Yoga Beginner Workshop
Angeber Pose, viel zu schwer, das kann doch kein Anfänger das ist viel zu fortgeschritten, das schreckt total ab, reinstes Ego posing, immer diese Yoga Angeber, die extreme Asanas posten um sich zu feiern.

Lassen wir diese Kritik einfach mal so dahingestellt.

Die Kritikerinnen (sorry es waren tatsächlich nur Frauen die das Bild verärgerte) hatten mit einem Punkt auf jeden Fall Recht. Titibasana ist keine Anfänger Asana und das sieht auch jeder sofort.
Niemand der mit Yoga beginnt gibt sich der Illusion hin, diese Asana einfach so einnehmen zu können.
Aber was wäre denn im Sinne der obigen Kritikerinnen eine echte Beginner Asana?
Gibt es denn, überhaupt Beginner Asanas?
Oder ist das ein Trugschluss?

Zu Beginn jeder Yogapraxis, im speziellen im Ashtanga, steht der Sonnengruß.
Eine einfache Abfolge von Asanas, die jeder glaubt mehr oder weniger sofort mitmachen zu können.
Hätte ich also Asanas aus dem Sonnengruß als Aufmacher zum Beginner Workshop gepostet wäre die erlebte Kritik wohl ausgeblieben.

Die einzelnen Asanas des Sonnengrußes sind BASIC, da wären sich alle einig.
Keine der Kritikerinnen wäre zu obigen Kommentaren angestachelt worden

Sorry aber bei genauerer Betrachtung liegen sie komplett falsch.
Jetzt nicht gleich schimpfen, sondern weiterlesen 😉

Nicht umsonst sagt der Gründer des Ashtanga Yoga, Patthabi Jois:
„der Sonnengruß beinhaltet in sich eine gesamte Yogapraxis.“

Urdva Hastasana, Uttanasana, Ardha Uttanasana, Adho Mukha Svanasana, Urdva Mukha Svanasana, das alles sind sehr herausfordernde Asanas, die erst mal ganz einfach daherzukommen scheinen, bis zu dem Moment wo der Yogi diese Asanas richtig auslotet und vollständig in ihnen arbeitet.
Wenn ich nach locker 10.000 Sonnengrüßen all meine 10 Sonnengrüße die zu Beginn einer jeden Ashtangapraxis kommen in jedem Bewegungsdetail ganz langsam und achtsam praktiziere, dann bin ich danach oft schon  total bedient und kann getrost ins Savasana fallen.
Ist der Sonnengruß also wirklich ein Beginner Programm?
Gerade mitten im Sonnengruß wartet eine ganz besondere Herausforderung auf jeden übenden.
Chaturanga, übersetzt der viergliedrige Stock.
Wenn man davon ein Foto sieht,(siehe Bild am Anfang des Artikels) dann sieht das nach nix aus.

Wenn einen, wie in meinem Falle die Freundin darin fotografiert, man diese Position länger halten und für das Foto ganz besonders korrekt einnehmen muss, dann spürt man schnell am eigenen Leib die Herausforderung dieser Asana.
Titibasana sieht schwer aus, wird aber auch erst an den Schüler herangetragen, wenn er schon jahrelang übt.

Chaturanga ist eine „Tag eins“ Asana, wie alle Asanas aus denen sich der Sonnegruß zusammensetzt.
Diese Asana wartet nicht jahrelang in der Ecke auf den Schüler die kommt sofort auf ihn zu.
Ich habe viele Jahre Bankdrücken mit viel mehr als meinem Körpergewicht im Fitnessstudio gemacht, ich konnte locker 50 Liegestütze am Stück.
Ich dachte also ich könnte Chaturanga mit links, ist doch so ähnlich wie ein Liegestütz nur mit eng am Körper anliegenden Armen.
Super Idee!
Hochmut kommt vor dem erschöpften niedersinken auf den Boden.

Mal kurz zum Ablauf.
Aus der Planke werden die gestreckten Arme in den 90° Winkel gebracht wodurch die Ellenbogen auf Höhe des Bauchnabels kommen.
Anders als beim klassischen Liegestütz ist dieses eine Bewegung nach vorne unten.
Sonst kommen die Arme in einen Winkel deutlich unter 90°.
Das schöne ist, diese Bewegung stoppt im anstrengendsten Moment, wenn der Körper soweit abgesenkt ist, dass die Oberarme exakt auf Höhe des Rumpfes sind. ( hab ich schön geschrieben? Naja, schön ist relativ )

Hier mal die kleinen feinen Details des Chaturanga.
Ellenbogen ganz nah am Körper ohne an den Körper angepresst zu werden.
Schulterblätter auseinander in die Rückenmuskulatur eingesaugt, nach außen, hinten gezogen.
Nacken lang und weit.
Kopf, Rücken, Po und Beine eine Linie.
Der ganze Körper ein flaches Brett, nichts hängt durch, nichts wölbt sich nach oben, außer, wenn möglich der Bereich zwischen den Schulterblättern.
Beim absenken aus der Planke in Chaturanga sollen die Schulterblätter nämlich nicht zusammen rutschen und als Flügelchen aus dem Rücken heraustreten.
Auf keinen Fall sollen die Schulterblätter Richtung Nacken ziehen und die Schultern rund machen sonst bekommt man vom Chaturanga schnell mal Nackenverspannungen.

Die Zehen sind aufgestellt.
Die Fersen ziehen energetisch nach hinten.
Der Bauch ist nach innen gezogen.
Die unteren Rippen sind eingezogen.
Der gesamte Körper ist unter Spannung, fest wie ein Brett vom Scheitel bis zur Sohle.

Klingt das anstrengend? Ist es auch!

Damit nicht genug!

Nun gilt es diese Position zu halten, den Körper nach hinten zu schieben über die Zehen zu rollen und sich in den heraufschauenden Hund zu drücken.
Ich habe Bestimmt 2 Jahre gebraucht um diese Beginner Asana wie oben beschrieben einigermaßen korrekt auszuführen.
Ich ziehe meinen Hut vor meinen Schülern, müssen sie doch während ihrer Yogapraxis im Ashtanga  knapp 50mal eine Asana ausführen die aus eigener Erfahrung, anstrengender und fordernder ist als klassische Liegestütze.

Das ist wohl auch der Grund, warum ich dem Fitnessstudio kaum das ich mich auf Ashtanga eingelassen habe, tschüss gesagt habe.
Mir reichen meine täglichen Chaturangas als „workout“ (soll man ja nicht sagen im Yoga, ist es aber trotzdem ;-))  )

Das schöne ist, nach ein paar Tausend Chaturangas pro Jahr wird es irgendwann leichter, meistens wenigstens.
Aber dann ist man auch kein Anfänger mehr.

 

Supta Kurmasana heißt übersetzt, die schlafende Schildkröte.
Glücklich der Mensch, der in dieser Position loslassen geschweigen denn schlafen kann.
Wobei unsere Schülerin Petra diese Asana mit solch einer Entspanntheit ausführt, dass man geneigt ist zu glauben sie schlafe.
Supta Kurmasana wird ziemlich in der Mitte der ersten Serie des Ashtanga ausgeführt und ist eine Position, die definitiv abschreckend wirkt auf Yoga Einsteiger

Abschreckend ist mein Stichwort.

Am Sonntag nach meinem Workshop zum Thema Hüftöffnung kam ich mit einer Teilnehmerin ins Gespräch über ihre Yogapraxis. Sie strahlte mich, noch glühend von der intensiven Praxis der letzten 2 Stunden, an und erzählte mir, sie habe einige Jahre Hatha Yoga praktiziert sogar 2-3mal die Woche also schon ziemlich intensiv.
Wegen der Geburt ihres Kindes habe sie pausiert und wolle nun wieder anfangen.

Ich konnte nicht anders als ihr vorzuschlagen es doch mal bei uns bei Yojo Yoga mit Ashtanga zu versuchen.

ASHTANGA!

Riesen Zweifel überlagerte ihr Strahlen.
Sie habe sich mal die erste Serie Ashtanga, die Yoga Chikitsa (übersetzt heißt die erste Serie „Yoga Therapie“) angesehen und WOW, das wäre ja der Wahnsinn.
Das wäre ja 41 Asanas, eine schwieriger und abgefahrener als die andere.
Müsste man die alle immer praktizieren?
Das könnte sie nicht, nie und nimmer!
Das mache ihr Angst!

Diese Schülerin, das konnte ich im Workshop sehen gehörte nicht zu den Yoga Beginnern, sie hat schon erkennbar einiges an Yogapraxis hinter sich und trotzdem machte Ashtanga ihr Angst, lies sie zweifeln ob sie leisten könne, was Ashtanga  vermeintlich von ihr verlange.

Das ist genau das, was ich immer wieder höre.
Ashtanga gefährlich, hart, schwierig…..

Ich selbst habe, als ich mit 50 mit Ashtanga begann, gelesen man kann mit dieser Yogarichtung nach seinem 40sten Lebensjahr nicht mehr anfangen, der Körper wäre dann nicht mehr in der Lage diese Praxis zu verarbeiten.

Das ist natürlich Quatsch, wie ich an mir selbst jeden Tag erlebe.

Ashtanga ist im besten Fall ein Lebensweg den geht jeder auf seine eigene Weise nach seinen individuellen Möglichkeiten.

Ashtanga verlangt nichts.

Naja ok, nichts ist gelogen. Ashtanga verlangt Hingabe wir hatten es schon davon.
Aber auch hier ist es jedem selbst überlassen wieviel Hingabe er bereit ist zu geben und
wie die eigene Praxis aussehen soll.
Das kann ganz entspannt bis sehr dynamisch sein. Hier ist jeder Ashtangi sein eigner GURU

Ashtanga Yoga fängt man in ganz kleinen Schritten an.
Step by Step, Asana für Asana immer wieder erklärt, angeleitet und vorgemacht von einem erfahrenen Lehrer, der all die Asanas die er unterrichtet selbst „durchlebt“ hat.
Am Anfang steht für Ashtanga Neulinge deshalb eine eher kurze Praxis, der Schüler übt nur so viel wie sein Körper und Geist bewältigen kann.
Der Lehrer lernt über die Zeit jeden seiner Schüler intensiv kennen und begleitet ihn Asana für Asana in seiner ganz persönlichen Entwicklung.
Auf diese Weise macht sich der Schüler über Jahre die Ashtanga Serie Asana für Asana zu eigen.

Zurück zur schlafenden Schildkröte, Supta Kurmasana, eine sehr herausfordende Asana in der Mitte der ersten Serie.
Einige Schüler werden vielleicht niemals so in diese Asana hineinkommen wie hier auf dem Foto von Petra zu sehen. Petra, die in dieser Asana tatsächlich ausruhen wenn nicht gar schlafen kann hat daran Jahre intensiv geübt, damit sie das kann.
Ok schlafen in dieser Pose ist wohl dann doch, egal für welchen Yogi, eher unbequem.
Darauf kommt es auch nicht an.

Ashtanga ist für den Menschen da und nicht der Mensch für Ashtanga, darum gibt es im Ashtanga eine Vielzahl von Modifikationen einzelner Asanas als Vorbereitung oder Ersatz von Asanas, die der Schüler noch nicht einnehmen oder nie einnehmen werden kann.

Und trotzdem übt der Schüler die 1. 2. oder …. Serie

Es geht im Ashtanga nicht darum sich dramatisch zu verbiegen. Auch wenn von außen betrachtet so erscheint. Es geht darum in Bewegung zu meditieren und vielleicht fällt uns nach Jahren hingebungsvoller Praxis die ein oder andere von außen betrachtete dramatische Verbiegung als „Geschenk“ in den Schoß.
Das ist dann nett aber nicht wichtig. Die Asanas in ihrer Komplexität sind meiner Meinung nach dazu gedacht uns wach zu halten, uns klar zu machen das wir auf einer langen Reise sind bei der es keinen Sinn macht auf das Ende zu schielen, sondern im besten Fall 6 Tage die Woche Schritt für Schritt diese Reise zu genießen.

Wenn wir uns vorstellen wie wollten die Welt zu Fuß umrunden, dann würden wir niemals aufbrechen, wenn wir die 40.000 Kilometer Erdumfang im Kopf hätten. Aber wenn wir einfach losgehen, uns auf den Weg machen, jeden Tag ein bisschen, dann sind wir irgendwann um die Erde rum.

Niemand muss Ashtanga Yoga zurückschrecken.

Einfach machen was geht und wieder machen was geht und wieder machen was geht………
Irgendwann ist man dann um die Erde rum
So einfach ist Ashtanga.

 

 

 

 

 

 

 

 

Next Level Yoga

7. September 2018

NEXT LEVEL YOGA

 

Möchtest Du Deine Yogapraxis auf ein neues Level heben?
Möchtest Du ganz individuell in Deiner Yogapraxis gefördert werden?
Möchtest Du in Zukunft ganz einfach immer und überall Yoga praktizieren können.

Dann probiere doch mal Ashtanga, der Urform aller Yogastile.

Du wirst es lieben.

UNSER EINSTIEGSMODELL FÜR DICH:

SO 07.10.2018 – UM 14:30 UHR
2 STUNDEN EINFÜHRUNGSWORKSHOP + 1 PROBEMONAT
ZUM YOJO YOGA EINSTIEGSPREIS VON 55 EURO

ANMELDUNG UND FRAGEN UNTER
info@yojoyoga-hamburg.de

Ashtanga Yoga ist der Ursprung aller Vinyasa Yoga Stile.
Diese ausgesprochen sportlich, dynamische Trainingsmethode dehnt und stärkt nahezu jeden einzelnen Muskel im Körper, Flexibilität und Balance werden verbessert, Ausdauer und Lungenvolumen deutlich erhöht. Durch das fließende Aneinanderreihen der einzelnen Übungen wie an einer Mala kommt es zu einem meditativen Bewegungsfluss welcher sich vorteilhaft auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Ashtanga Yoga ist das rundum Programm für Körper und Geist. Die positiven Effekte dieser intensiven Praxis wirst du sofort spüren. Keine Sorge, gerade weil diese Praxis so wunderbar intensiv ist, wird in unseren Klassen niemand überfordert. Es geht nicht um Talent und Leistung, sondern um die Hingabe an eine zu bewältigende Praxis. Ashtanga Yoga wird weltweit immer in dem gleichen System des MYSORE Stil, Einzelunterrichts in der Gruppe gelehrt. Wenn du dieses System einmal verinnerlicht hast, wirst Du Dich weltweit in jedem Ashtanga Studio zuhause fühlen und dort üben können.

Komm vorbei und begib Dich mit uns auf Deine Reise in die Welt des Ashtanga Yoga!

 

Gestern Abend  habe ich diesen Cartoon gesehen auf dem stand:
I don´t want to practise !  I want to skip ahead to the part where I´m Awesome

Den ganzen Tag über hatte ich das Vergnügen an einem herausfordernden Workshop teilzunehmen
Christina Sieg lud zu einem Workshop mit Yogi Kamal Singh ein.

Der Tag startete mit einer geführten kompletten 1 Serie die von Kamal wunderbar angeleitet wurde. Er zählte, verteilte Props, adjustete, war wie auf einem fliegenden Teppich überall zur gleichen Zeit und half jedem, auch den nicht geübten Ashtangis, die Serie zu überstehen. Die Adjustments von Kamal waren fast schon akrobatisch, sehr tiefgreifend, geradezu heftig aber auch sehr sicher. Er arbeitete mit dem ganzen Körper und erzeugte auch bei mir groooooße Erweiterungen meines Bewegungsradius selbst in von mir schon 1000 mal geübten Asanas an den andere Lehrer nichts mehr zu bemängeln hatten.

Okay das war dann aber auch Anschlag bei mir.

In der Pause nacht er Serie kamen andere Teilnehmer zu mir und meinten , was Kamal mit mir gemacht hätte sähe Aber schon echt grenzwertig aus. Ich konnte alle beruhigen, die Adjustments sahen von außen für ungeübte bestimmt schlimm aus, Ich merkte bei Kamal aber sofort, dass er meinen Körper lesen konnte und wir waren in einem zum Teil wortlosen Dialog darüber, was geht und was nicht mehr geht.

Zur Beruhigung aller die jetzt loswettern möchten.
Kamal weiß was er tut. Ich habe heute Muskelkater aber meine Knochen, Bänder und Bandscheiben sind noch alle da wo sie hingehören.

Der Nachmittag war dann der Grund warum ich hier ein wenig schreibe.
Wir alle wollen eine tolle Yogapraxis haben, am liebsten aus dem Stand heraus in den Handstand kommen, ein wunderbares, fliegendes Vinyasa können, das Bein hinter den Kopf legen und vieles mehr.

Aber!!
Wir wollen den mühsamen Weg dahin nicht wirklich gehen.

Ich selbst habe dieses Frühjahr bei einem Workshop mit Kino Mc Gregor am eigenen Leib erlebt, wie viel Luft für Hingabe in die einfachen Vorbereitungsübungen für diese meditative, schwerelose Praxis auch bei mir noch ist.
Ich habe seitdem mehr Augenmerk auf diese Aspekte neben meiner Ashtanga Routine gelegt.

MEHR??
JA MEEEHR!
Wie ich gestern wieder erleben durfte noch lange nicht genug.

Ja ich kann jetzt sagen ich bin 54 Jahre alt, erst vor 4 Jahren auf den Ashtangazug aufgesprungen und ich habe einen Beruf neben der Leidenschaft zum Ashtanga.
Nicht zu vergessen! Es geht am Ende nicht um das Vinyasa, den Handstand, das Floating, es geht um das Atmen!

Das hat Kamal, wie jeder andere Lehrer vor ihm, so wie auch ich zu meinen Schülern, gesagt.
Das alles ist gut und schön und richtig.

Kamal hat mir etwas vor Augen geführt, was ich trotz dieser Argumente die alle richtig sind nicht beiseite zu schieben ist.

HINGABE

Wirkliche Hingabe.
All diese Leichtigkeit die wir so bewundern kommt, wie ich gestern zum zweiten mal in diesem Jahr von einem fantastischem Lehrer erfahren durfte, von täglicher intensiver, harter, ja manchmal sogar schmerzhafter hingebungsvoller Arbeit.
Ich war an meiner Grenze, ich wäre fast unter mir zusammengebrochen und genau in dem Moment habe ich für mich erfahren. Ich bin immer noch faul, ich bin immer noch nicht konsequent auf dem Weg, ich habe immer noch zu viele „Ausreden“.

Wenn ich es ernst meine mit dieser Leichtigkeit, muss ich mich noch intensiver auf den Pfad der manchmal banalen, unbequemen, nicht spektakulären Vorbereitungsübungen begeben um irgendwann diese Leichtigkeit zu besitzen

Kino Mc Gregor sagte in Berlin dieses Frühjahr zu uns

„You have to own it“
“You have to own the Asana,You have to own the handstand, You have to own the floating, “

Den Spruch practise, practise and all is coming  ernst nehmen, heisst auch wirklich praktizieren, voll und ganz, nicht nur ein bißchen 😉

Danke Christina, dass Du den Workshop möglich gemacht hast,
Danke Kamal Singh fürs mal wieder wachrütteln.
Großen Dank an Elena aus Bremen fürs fotografieren.

 

Der Lotussitz, im Sanskrit auch Padmasana genannt, hat durch Buddha weltweite Berühmtheit erlangt. Denn der legendäre Urheber des Buddhismus wird sehr häufig in der typischen aufrechten Yogaposition dargestellt. Der Lotussitz ist vermutlich die bekannteste Asana

Denkt man an Yoga und Meditation, denkt man im allgemeinen sofort an den Lotussitz.

Der Lotussitz scheint in den Köpfen vieler Schüler so etwas wie das „must have“ des Yoga zu sein, daher erlebe ich oft das Schüler unbedingt in den Lotus kommen wollen, ohne dafür körperlich bereit zu sein.

Dabei quälen sich die Schüler in diese Asana hinein mit schwerwiegenden Folgen für Hüfte, Knie und Fussgelenk.

Padmasana ist eine wunderbare Asana, in die langsam, Schritt für Schritt mit aufmerksamer Anleitung hineingefunden werden will.
Das braucht Hingabe, Übung und Zeit, besonders für uns westlichen Menschen die wir viel zu viel auf Stühlen sitzen was unsere Hüfte unflexibel werden lässt.

In diesem 2 Stunden Workshop wollen wir uns zusammen auf den Weg machen die Hüfte von allen Seiten zu befreien und bereit zu machen für diese „ultimative „ Yogapose.

Diese 2 Stunden werden Dir eine Vielzahl an Schlüsseln an die Hand geben um nach und nach Deine Hüfte aufzuschliessen.

Komm vorbei, wir freuen uns auf Dich.

Sonntag 09.09.2018
14:30-16:30 Uhr
Preis 30,-€

Ich atme ein, ich atme aus.
Ich lasse alle meine Bewegungen durch meinen Atem tragen.
Ich bin ganz bei mir, ruhig und fokussiert im hier und jetzt.
Ich bin auf dem Ashtanga Weg.

PROBIER UNSER EINSTIEGSMODELL:

SO 02.09.2018 – UM 14:30 UHR 
2 STUNDEN EINFÜHRUNGSWORKSHOP + 1 PROBEMONAT
ZUM YOJO YOGA EINSTIEGSPREIS VON 55 EURO

ANMELDUNG UND FRAGEN UNTER
info@yojoyoga-hamburg.de

Ashtanga Yoga ist der Ursprung aller Vinyasa Yoga Stile.
Diese ausgesprochen sportlich, dynamische Trainingsmethode dehnt und stärkt nahezu jeden einzelnen Muskel im Körper, Flexibilität und Balance werden verbessert, Ausdauer und Lungenvolumen deutlich erhöht. Durch das fließende Aneinanderreihen der einzelnen Übungen wie an einer Mala kommt es zu einem meditativen Bewegungsfluss welcher sich vorteilhaft auf die Konzentrationsfähigkeit auswirkt.

Ashtanga Yoga ist das rundum Programm für Körper und Geist. Die positiven Effekte dieser intensiven Praxis wirst du sofort spüren. Keine Sorge, gerade weil diese Praxis so wunderbar intensiv ist, wird in unseren Klassen niemand überfordert. Es geht nicht um Talent und Leistung, sondern um die Hingabe an eine zu bewältigende Praxis. Ashtanga Yoga wird weltweit immer in dem gleichen System des MYSORE Stil, Einzelunterrichts in der Gruppe gelehrt. Wenn du dieses System einmal verinnerlicht hast, wirst du dich weltweit in jedem Ashtanga Studio zuhause fühlen und dort trainieren können.

Komm vorbei und begib dich mit uns auf deine Reise in die Welt des Ashtanga Yoga!